Digital und alles aus einer Hand

Noventic Group realisiert spartenübergreifendes Metering durch
digitale Gebäudeinfrastruktur in ehemaliger HEWLETT-PACKARD-Zentrale.

Hamburg/München, 9. Oktober 2018: Aus einem ehemaligen Gewerbeobjekt nahe Frankfurt a.M. entsteht ein neues Wohnquartier. Der 130 Wohneinheiten umfassende Wohnkomplex „DIWO Living" der Allegron 2.0 GmbH wird von der noventic group komplett digitalisiert. Unter anderem wird das Smart Metering mit dem Submetering spartenübergreifend gebündelt — und erfüllt damit schon heute die gesetzlichen Vorgaben von 2020; Das Gebäude wird mit dem Internet der Dinge verknüpft, Anwendungen im ,CLS-Ökosystem' realisiert und zudem die technische Grundlage für zukünftige Innovationen geschaffen.

Die noventic group mit ihren Töchtern KALORIMATA GmbH (KALO), KeepFocus GmbH, QUNDIS GmbH sowie ihrem strategischen Partner, der Power Plus Communications AG (PPC), ist bei der Verbindung von Gebäuden mit dem Internet der Dinge einen großen Schritt vorangekommen: In Rüsselsheim stattet die Unternehmensgruppe die frühere Hewlett-Packard-Zentrale, die vom Bad Emser Immobilienentwickler Allegron-Gruppe zu einer Wohnimmobilie umgebaut wird, mit zukunftsweisender, interoperabler Infrastruktur aus. Uber Messgeräte und die dahinterliegende Infrastruktur bis zu digitalen Anwendungen werden dem Nutzer die eigenen Energieverbräuche sichtbar gemacht — spartenübergreifend und nicht nur im Jahresrückblick, sondern unmittelbar. So kann der Nutzer jederzeit und nach eigener Präferenz reagieren.

Mit diesem Projekt werden bereits heute die kommenden gesetzlichen Anforderungen beantwortet — wie die vom Messstellenbetriebsgesetz vorgeschriebene unterjährige Verbrauchsabrechnung oder die Novellierung der europäischen Energieeffizienz-Richtlinie EED. Über die gesetzliChen Verpflichtungen hinaus entsteht eine Infrastruktur, die dem Bestandshalter neue Handlungsspielräume eröffnet dank des System-Designs und offener Technologiestandards. Umgesetzt wird das wegweisende Projekt durch Töchter der noventic group, die auf unterschiedliche Aspekte der Wertschöpfungskette spezialisiert sind und das Projekt umfassend auf höchstem fachlichem Niveau abdecken können.

Investitionen mehrfach nutzen, Raum für Zukünftiges schaffen

Für die zukünftigen Bewohner bietet dieses Projekt gleich mehrere Vorteile, erklärt AllegronGeschäftsführer Dirk Wiedenhues: „Neben einem hohen Servicelevel in der gebündelten Verbrauchsabrechnung können wir unseren Mietern zusätzliche Angebote machen — zum Beispiel durch die zeitnahe Visualisierung ihres Verbrauchsverhaltens über eine App." Möglich machen das zwei Töchter der noventic group: Der Full-Service-Messdienstleister KALO bündelt spartenübergreifend die Verbrauchsdatenerfassung bis zur Abrechnung von Wärme und Strom. Die dänische noventic-Tochter KeepFocus visualisiert die Verbrauchsdaten über die App ,Cards'. Die Bewohner bekommen so pünktlich und plausibilisiert ihre Abrechnung, können darüber hinaus ihren aktuellen Verbrauch jederzeit überprüfen und anpassen.

Langfristig bietet die hochverfügbare und sichere Infrastruktur dem Bestandshalter zahlreiche weitere Möglichkeiten. Zum Beispiel die Einbindung von Smart-Building-Anwendungen wie ,Ambient Assisted Living' (AAL)-Angebote, die das Wohnen in den eigenen vier Wänden für Menschen im Alter erleichtern. So sichert die Allegron die Zukunftsfähigkeit ihres Quartiers, erklärt Dirk Wiedenhues: „Die Lösungen entsprechen genau unserer Digitalisierungsstrategie und optimieren zudem unsere wohnungswirtschaftlichen Prozesse als Bestandshalter."

Maßgeschneiderte Technik durch Lösungs-Verbund

Nur durch das optimale Ineinandergreifen von hochspezialisiertem Know-how können solche vernetzten, komplexen Infrastrukturlösungen wirtschaftlich sinnvoll und technisch verlässlich realisiert werden. Die noventic group schafft dies über eine „offene Vernetzung" ihrer hochspezialisierten Unternehmenstöchter: mit jeweils maximaler Eigenverantwortung im Kunden- und Technologiefokus bei gleichzeitig hoher Transparenz in der gewerkeübergreifenden Zusammenarbeit.

In Rüsselsheim wird die Gerätetechnik — Sensorik und fernwartbare Rauchwarnmelder —von der Qundis geliefert. AMR (Automatic-Meter-Reading) und OMS (Open-Metering-System) ermögliChen ein Sammeln der Daten und sichern dank nicht-proprietärer Funksysteme die Datenhoheit und Entscheidungsfreiheit der Kunden.

An diese vernetzte Infrastruktur knüpft die PPC an. Die Daten werden über eine Breitband- Powerline-Verbindung (BPL) und eine Controllable-Local-Systems (CLS)-Schnittstelle auf ein Smart Meter Gateway (SMGW) übertragen. Das BPL-System der PPC macht das Stromnetz zum effektiven und sicheren Kommunikationsrückgrat für digitale Anwendungen im Verteilnetz — es schafft so eine kabelgebundene Grundlage für das sogenannte CLS-Ökosystem. Sämtliche Daten werden in Echtzeit, IP-basiert, sicher verschlüsselt und breitbandig an Geräte übertragen — und versorgen diese dabei mit Strom.

Über das SMGW kommen die Daten auf eine hochverfügbare Plattform des Tochterunternehmens KeepFocus, wo sie für Abrechnungs-Tools der KALO bereitgestellt werden, für Visualisierungsanwendungen wie beispielsweise ,Cards G oder für weitere durch den Bestandshalter oder Nutzer autorisierte Anwendungen.

Interoperabilität und Kooperation als Voraussetzung für Erfolg

Die Technologie sorgt für optimale Prozesse und erhöhte Transparenz in Gebäuden und führt dabei zu einem niedrigeren Energieverbrauch. Ein Beitrag zu mehr Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz. Denn, so beschreibt noventic-CEO Jan-Christoph Maiwaldt das Ziel des Unternehmens: „Um die klimaintelligente Steuerung von Immobilien Wirklichkeit werden zu lassen, müssen alle verfügbaren Gebäudedaten maximal genutzt werden. Dafür müssen Anwendungen technologieoffen sein, gewerke- und spartenübergreifend muss man auf Gebäudedaten zugreifen können.

Das Rüsselsheimer Projekt veranschaulicht, wie sich die unterschiedlichen Kompetenzfelder der noventic-Töchter zu einem zukunftssicheren und effektiven Gesamtbild zusammenfügen, das über das Submetering hinausgeht und das CLS-Ökosystem mit Leben füllt. „Unser Ziel ist es immer Lösungen anzubieten, die sich amortisieren, weil sie Energie- und Prozesskosten senken und zudem — über die gesetzlich vorgeschriebenen Funktionen hinaus — weitere Mehrwerte ermöglichen", fasst noventic-Chef Maiwaldt die Unternehmensstrategie zusammen.


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Quelle: noventic group

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